Protokolle der Arbeitsgruppentreffen

Category : Allgemein

Sitzung am 16.06.2019

 
Zu Beginn erzählte einer unserer Mitstreiter(1) von einem stattgefunden Arbeitstreffen bei Kommune Inklusiv mit den zuständigen Bearbeitern des Jobcenters.
Anschließend hat uns eine Vertreterin des Integrationsfachdienstes in ihrer alltägliche Arbeit „eingeweiht“. Auch brachte sie ihre persönliche Erfahrungen bzgl. der Eingliederung von benachteiligten Menschen in das Berufsleben mit ein. So gibt es zum Beispiel die unterschiedlichsten Herausforderungen, die auf eine Familie zukommen können, wenn sie für ihr Kind ein Gutachten zur Arbeitsmarktfähigkeit bzw. zur Ausbildungsfähigkeit benötigen. 
Aber sie berichtete auch über Unternehmen, welche enorme Erfolge erzielen. Diese sind zumeist hochzufrieden mit der Arbeit von Benachteiligten.
 
Ein selbständiger Unternehmer war das erste mal bei einer Arbeitsgruppe mit dem Thema Inklusion.  Er zeigt sich sehr erstaunt. Dann berichtete er, dass es als Unternehmer eigentlich kaum Berührungspunkte mit diesem Thema gibt. Es sei aber „höchste Zeit“, hier eine Art Plattform zu etablieren, um Unternehmern die Chance zu geben, sich besonders vor dem Hintergrund des akut werdenden Fachkräftemangels auch mit dem Thema Integration von Benachteiligten bzw. Inklusion als Ganzes auseinander zu setzen.
Augenscheinlich gibt es große Unsicherheiten im Umgang mit diesem Thema seitens der Unternehmen und Behörden.
 
Als günstiger Zeitraum aus Unternehmersicht stellt sich der Februar/März eines Jahres dar. Wir wollen versuchen, eine solche Fachtagung bereits für März 2020 zu gestalten.
Wer sich eingehender informieren möchte, dem seien folgende Internetseiten ans Herz gelegt:

 

2. Sitzung am 16. Juli 2019

 
1. Networking
Alle Mitwirkenden hatte aus der vorhergehenden Sitzung die Aufgabe, im eigenen Umkreis/ Umfeld zu schauen, wer sich denn mit unserer Thematik sonst noch beschäftigt und entsprechend Kontakte zu knüpfen. 
Wir sind ja bestrebt, ein Projekt zu finden, welches unsere Arbeit (gerne auch dokumentnativ) medial begleitet. 
Ich selbst habe von meinen ersten Kontakten bei der IHK, über den VfL Osnabrück bei der Projekte, Innovation&Entwicklung Osnabrücker Werkstätten gGmbH und auch beim Bildungswerk Greifswald berichtet. Hier wird es noch weiter gehen.
Wir sind bei der Erörterung auf eine Reihe potenzieller Organisationen gestossen, die auch noch angesprochen und gewonnen werden sollten. Im Folgenden werden diese kurz benannt und dahinter vermerkt, wer Kontakt aufnehmen wird:
CAP-Märkte ???
Arbeitsagentur für Arbeit ??
WIRO ??
 
Natürlich dürft ihr euch abrufen fühlen, euch weiter nach Mitstreiter zu suchen; insbesondere solcher, die konstruktiv an der Fachtagung / Messe mitwirken können und wollen.
 
 
2. Zielsetzung der Fachtagung
Um ein klares Ziel einer Fachtagung festschreiben zu können, haben wir kurz analysiert, wer mit wem genau was machen soll und dies grafisch dargestellt. Die Zielformulierung sollte zumindest diese Beziehung beinhalten.
 
3. Formatfindung
Nach einiger Diskussion sind wir der Auffassung, dass das Format „Messe“ als Veranstaltung unseren inhaltlichen Ansprüchen und auch unserer Auffassung von Teilnehmerkreis am ehesten gerecht wird. 
Keine Einigkeit hingegen herrscht darüber, ob wir als „Fachteil“ einer bestehenden Messelandschaft auftreten wollen (z.B. Jobmesse Nord) oder als eigene separate Veranstaltung. Einigkeit hingegen herrscht darüber, dass wir einen gesamten Thementag haben wollen, welcher fachlichen Dialog ebenso beinhaltet wie die Präsentation von Unternehmern und Anbietern von Bildungsmöglichkeiten und Kommune/ Vereine. Das Format sollte einmalig als Großformat aufgelegt werden, um daraus vielleicht einen „Round Table“ oder etwas anderes regelmäßiges zu generieren.
Diese Diskussion muss Bestandteil der nächsten Sitzung werden, in welcher wir uns auch inhaltlich festigen müssen.
 
4. Antragstellung
Wir haben ja bereits zwei Vereine identifiziert, die sich möglicherweise als Antrag stellende Organisationen zur Verfügung stellen. Nichtsdestotrotz bitte ich euch, weitere Vereine zu kontaktieren.
Im beigefügten pdf Dokument könnt ihr sehen, welche Fragestellungen zu beantworten sind. Es ist leider nicht möglich, den Antrag zu liefern, ausfüllen und unterzeichnen zu lassen und anschließend einfach abzugeben. Der Antrag stellende Verein muss dies registriert und online bei der Aktion Mensch auf der Homepage erledigen.

 

3. Sitzung am 19. August 2019

Das Ziel, im kommenden März eine Veranstaltung zu organisieren, scheint zunehmend realistischer. Dennoch ist es wichtig, das Networking noch zu verbessern.Weitere Institute wie die Handwerkskammer, etc. müssen ebenfalls noch informiert und gewonnen werden.
 
Entlang unserer Agenda haben wir an einer Zielformulierung gearbeitet, uns Gedanken über das mögliche Format gemacht und eine erste inhaltliche Organisation vorgenommen.
 
Veranstaltungsformat:
Die Veranstaltung soll eine Mischform aus Fachtagung und Messe werden. Das Schlagwort „Marktplatz Inklusiv(e)“ wird das Markenzeichen der Veranstaltung und beschreibt recht gut, wie wir mit der weiteren Planung voranschreiten wollen. Vielleicht können wir auch einen Untertitel hinzufügen wie „Einfach teilhaben! Neue Wege der Personalgewinnung. Dies war der Titel der Messe in Osnabrück, welche großen Anklang fand.
 
Für den Vormittag werden wir eine moderierte Fachtagung ausladen, auf welcher informiert wird und er fachliche Dialog gepflegt werden soll.
Am Nachmittag soll sich dann der Marktplatz öffnen, so dass alle betroffene Klientel sich begegnen kann. 
 
Veranstaltungsort:
Der Veranstaltungsort muss unterschiedliche Bedingungen erfüllen, wovon die wichtigste natürlich die Barrierefreiheit darstellt. Ich selbst pflege gerade den Kontakt mit dem Ostseestadion. Aber auch andere Veranstaltungsorte könnten in Rostock geprüft werden. (z.B. OSPA am Vögenteich, Rathaus, SBZs, etc.) 
 
Zielformulierung:
Die Veranstaltung wir zweigeteilt durchgeführt. Vormittags gestalten wir eine moderierte Fachtagung mit dem Zielen,
1. Rostocker Unternehmen zu motivieren, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen
2. Rostocker Unternehmen über die Möglichkeiten der Förderung und den Umgang mit potentiellen Schwierigkeiten bei der Schaffung solcher Arbeitsplätze informieren
3. Potenzielle Arbeitgeber unterstützen, (ggfs. über Praktika) auf dem Arbeitskräftemarkt dem Kräftemangel zu entgegnen 
 
Abgesehen von diesen einmaligen Zielen wie Information und Begegnung wollen wir auch nachhaltige Ziele generieren und verfolgen, damit die Effekte nicht verblassen. So wollen wir gleichzeitig auch Nachfolgeformate anbieten können, durch welche die gewonnenen Kontakte aufrecht erhalten werden (z.B. Stammtische, Diskussionsforen, etc.)
 
 
Für die nächste Veranstaltung bereits am kommenden Dienstag, 27. August um 17 Uhr, wollen wir anfangen, die Organisation der Veranstaltung in  unterschiedliche Aufgabenpakete festzuschreiben und Zeitlinien zu ziehen. Des weiteren widmen wir uns auch dem Thema Öffentlichkeitsarbeit. Uns medial zu präsentieren ist eine Grundvoraussetzung für das Gelingen unserer Arbeit. Von daher bitte ich alle zu schauen, welche Medienkontakte vorhanden und sinnvoll sind. Diese können gerne selbstständig eingeladen werden, hier zu berichten oder uns über einen Zeitraum zu begleiten.
 
Kommune Inklusiv möchte unsere Arbeit zukünftig eng begleiten, so dass wir auch hier einen gegenseitigen Mehrwert erhoffen können.

 

(1) Im gesamten Textverlauf wird der Einfachheit halber und im Einvernehmen auf eine regelkonforme  Genderisierung verzichtet. 


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