Die Maßnahmen im Projekt Kommune Inklusiv

 

Das Projekt „Kommune Inklusiv“ versteht unter Maßnahmen Kleinstprojekte, die in den nächsten fünf Jahren unter dem Schirm von Kommune Inklusiv mit verschiedenen Partnern ausgearbeitet, umgesetzt und ausgewertet werden. Es wird dabei zwischen bereits geplanten Maßnahmen innerhalb des Förderantrages mit der Aktion Mensch und ungeplanten Maßnahmen von Trägern aus Rostock unterschieden. 

Zu den geplanten Maßnahmen gehören acht verschiedene Angebote. 

1. Lebenspraktischer Tag Eingebunden in den schulischen Kontext erlernen Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen und Lernbeeinträchtigungen Kompetenzen für die Entwicklung und Ausgestaltung eigener Lebensentwürfe.
2. Schulung von Übungs- und Gruppenleitern Ehrenamtliche, Übungsleiter*innen, Gruppenverantwortliche sollen sensibilisiert werden, um Personen der Zielgruppe (Werkstattrentner*innen / Menschen mit Teilhabebeschränkungen) effektiv und dauerhaft in bestehende und neue Gruppen- und Einzelangebote einbinden zu können. Gleichzeitig sollen Personen der Zielgruppe (Werkstattrentner*innen) als Multiplikator*innen oder Tandempartner*in bei einer Schulung aufgebaut werden.
3. Patenschaften Bürger*innen mit und ohne Handicap bzw. Ehrenamtlichen aus Rostock soll eine Tätigkeit zur aktiven gesellschaftlichen Gestaltung ermöglicht werden. Ferner gilt es Personen unserer Zielgruppen aus der sozialen Isolation zu lösen. Dafür sollen Personen aus allen drei Zielgruppen als Paten gewonnen und ihnen Einsatzmöglichkeiten angeboten werden. Dies können u.a. Werkstattrentner*innen / Rentner*innen mit Teilhabebeschränkungen, Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen, und Menschen mit Migrationshintergrund sein. Gleichzeitig streben wir Begegnungen zwischen Bürger*innen ohne Handicap und unseren Zielgruppen an.
4. Kleingarten für Alle 

– Kleingartenfreu(n)de –

Ziel ist die aktive Beteiligung unserer Zielgruppen (insbesondere ältere Rostocker*innen / Werkstattrentner*innen, Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund aller Altersstufen) in einem Kleingartenverein. Es soll Ihnen nicht nur die Möglichkeit zur Begegnung geboten werden, sondern auch sich durch Gartenarbeit aktiv an der Gestaltung der Kleingartenanlage zu beteiligen.
5. Inklusives Jugendcamp Jugendliche mit körperlichen oder mehrfachen Beeinträchtigungen erlernen gemeinsam mit nicht beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenzen und wenden diese an. Gleichzeitig wird die Intension verfolgt, Mobbing und Ausgrenzung unter Gleichaltrigen entgegen zu wirken und gegenseitige Hemmschwellen im Kontakt und Umgang miteinander abzubauen.
6. Übergangsmanagement Ziel ist die Vorbereitung und Unterstützung der Beschäftigten einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Übergang vom Erwerbsleben in die Rente. Den Betroffenen sollen alternative Formen der gesellschaftlichen Teilhabe vorgestellt werden, so dass diese in die Lage versetzt werden ihre Teilnahme an alle Angeboten eigenständig zu organisieren und dauerhaft Anschluss zu finden.
7. Genderspezifische Angebote

Migrant*innen / Geflüchtete aus unterschiedlichsten Kulturen und Herkunftsländern sollen im Rahmen von (Freizeit-) Angeboten eine Möglichkeit des Austausches, der Begegnung und zur Kompetenzerweiterung erhalten.

Anhand selbstbestimmter Themen (z.B. Sexualität, genderspezifische Rollenbilder, Ernährung, Werte- und Kulturprägung) und Aktivitäten sollen Hemmschwellen, Sprachbarrieren abgebaut und Verständnis, Toleranz und Zugehörigkeit ermöglicht und verstärkt werden. Die genderspezifischen Gruppenangebote können in kulturhomogenen wie kulturoffenen und gemischten Kontexten stattfinden.


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